Chalkidiki besticht mit sonnigen, goldenen Sandstränden, modernen Ferien- und Hotelanlagen, idyllischen, romantischen Buchten, traditionellen, abgeschiedenen Dörfern, verstreuten Inseln und grünen Hügel, die die abwechlungsreiche Landschaft von Chalkidiki prägen. Die zentral gelegene Stadt Poligiros ist die Provinzhauptstadt von Chalkidiki und liegt 69 km von Thessaloniki entfernt. In der Nähe liegt der Flughafen "Makedonia".
Chalkidiki beeindruckt mit 700000 Jahren vielfältiger Geschichte. Siedlungen aus der Steinzeit und der Bronzezeit sind im Zentrum und im Westen der Halbinsel zu finden. Archäologische Ausgrabungen befinden sich bei Olinthos, Potidea, Stagira und Toroni. Der Philosoph Aristoteles wurde auch hier geboren.
Die Halbinsel Kassandra wird vom Festland durch den Kanal von Potidea getrennt und ist vor allem mit Getreide- und Olivenanbau bekannt. An der Küste wird die Landschaft jedoch von großen Hotelanlagen geprägt. Die wenigen ruhigeren Orte von Kassandra bieten Einblicke in typische griechische Kultur.
Die Halbinsel Sithonia bildet die mittlere Landzunge und ist eher begrenzt touristisch erschlossen, teilweise auch wegen der schlecht zugänglichen, felsigen Küstenlinie. Somit ist Sithonia eher für Individualreisende geeignet, die nach idyllischen, abgelegenen Orten suchen. Die Landschaft ist naturbelassen und von Pinienwäldern, Olivenhainen und Bergen geprägt. Der 808 m hohe Itamus ist der höchste Berg.
Die östliche Halbinsel Athos ist nur bis zum Ort Ouranoupolis zu bereisen. Die angrenzende Mönchsrepublik Athos kann von Frauen gar nicht und von Männern nur mit einer Sondererlaubnis angereist werden. Unter den gläubigen Griechen ist die Pilgerreise zum Berg Athos obligatorisch. Nur auf einer Schifffahrt können aus der Ferne die mittelalterlichen Klöster und der heilige Berg Athos gesehen werden.
Auf Chalkidiki gibt es jedoch genug interessante Orte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Der Marktviertel von Thessaloniki zum Beispiel bezaubert mit orientalischer Atmosphäre. Sehenswert sind zudem die Petrálona-Höhle, die Kirche Ágios Dimítrios aus dem 5. Jahrhundert im Zentrum von Thessaloniki, das archäologische Museum von Thessaloniki, der Parthenónas, die Bucht von Kalamítsi sowie die zahlreichen einsamen Buchten und langgezogenen Stränden auf Sithonia, der Ort Arnéa mit traditioneller dörflicher Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die Stadt Ólynthos, das Dorf Vávdos in 938 Metern Höhe, Kloster Ág. Anastasías, Peristerá mit der byzantinischen Kirche Ágios Andréas sowie auch die Dörfer Zográfou und Dionisiou.