Die Kykladen sind vor allem für ihre Strände und die weißen Dörfer mit atemberaubender Aussicht berühmt. Bekanntestes Beispiel ist Fira auf Santorin. Zu den beliebtesten Zielen für Badeurlauber gehören Mykonos und Ios. Milos und Amorgos bieten auch schöne Sandstrände.
Im Sommer wimmeln die Inseln von Touristen, im Frühling jedoch kann man in saftiggrüner, blumenübersäter Umgebung ruhige Ferien genießen. Zudem kommen auch Kulturinteressierte auf den Kykladen auf ihre Kosten - zum Beispiel auf Delos mit der Wiege einer der größten Mittelmeerzivilisationen und früher wahrscheinlich Standort des untergegangenen Kontinents Atlantis.
Die Spuren der antiken Kykladen-Kultur sind überall zu finden - auf Paros, Syros, Naxos, Thera u.a. Entdeckt wurden viele Gegenstände des täglichen Lebens wie Waffen, Bronzewerkzeug, Steinvasen, Haushalts- und Ziergerät, Marmoridole, die auf gute Lebensbedingungen der Vorfahren schließen lassen. Sehenswert sind die Marmor-Idole der frühen Kykladenkultur - Stein- und Tonvasen, Gebrauchsgegenständen, die Bilder des Flötenspielers und des sitzenden Harfenspielers von Keros.
Auf den Inseln Milos (Filakopi 11), Paros (Parikia) und Kea (Agia Irini) zeigen Ausgrabungen bedeutender Siedlungen viele Spuren vom Einfluss der mykenischen Kultur.
Attraktiv ist die Inselgruppe auch für Partyurlaubern, die in den großen Touristenorten Mykonos, Naxos, Paros und Santorin feiern können. Früher waren auf den Inseln viele Rucksackurlauber unterwegs, die heute seltener zu treffen sind. Trotzdem sind die Kykladen immer noch kein typisches Pauschalurlaubsziel.
Die Landschaft der Kykladen ist atemberaubend - klares, blau-grünes Wasser vereint sich mit dem Himmel, schlichte Architektur steht auf dem Hintergrund von kahlen Felsen, die vom diffusen Licht der untergehenden Sonne berührt werden.